Testspiel Nr. 8 im Sommer 21
Samstag, den 17. Juli 21, 16 Uhr, Neuallermöhe an der BAB
Atlantik 97 – SCVM 2 : 3 (0:2)
Schiedsrichter: Aykut Kartal, Geesthacht, sehr konstantes Stellungsspiel, womit er dem fairen Spiel gerecht wurde und nachher erklärte, „er hätte alle lieb“
Zuschauer: 70
Atlantik 97:
Meister;
Beigel, Iwnanow, Drews, Teschko;
Leinweber, Ebadi;
Kuhn(25. Schindler), Fedorenko, Volkmann; Braun
eingewechselt: Lawer

SCVM:
Max Lenz (46. Eilk);
Tanski (66. Cahnbley), Jonas Lenz, Wagner (46. Cengiz), Wobbe;
Cicek (46. Atug, 70. Tanski), Busch;
Timmann, Toth, Julian Pax (60. Wagner); Cahnbley (46. Laurin Pax)
gelbe Karten: 
Leinweber (86. Foul)-- Wagner (25. Missverständnis)

Tore:
0:1 Kevin Wobbe (31.) kommt nach einem tiefen Pass von Tanski, der von
Timmann erlaufen und quer zum Tor abgelegt wird, relativ frei zum Schuss und vollendet den guten Spielzug sicher,
0:2 David Toth (43.) erläuft den TW Abschlag von Lenz und macht den Ball mit links im ersten Kontakt rein,
1:2 Dylan Volkmann (56.) kann sich im Dribbling über unsere rechte Abwehrseite durchsetzen und dann einschieben,
1:3 Laurin Pax (63.) erhält nach Balleroberung von Busch den Ball 35m vor dem Tor, läuft hinter die letzte Linie und schließt aus 12m halblinks sicher ab,
2:3 Nils Lawer (81.) kommt im Strafraum an den Ball, als wir an der Mittellinie zu dritt nicht an den Ball kommen, der Gegner über rechts damit einen ganz freien Weg hat und ins Zentrum spielen kann, der Torschütze sich den Ball auf seinen guten , linken Fuß legen kann

Beide Mannschaften absolvieren im Vorwege zu diesem Spiel noch Trainingseinheiten, wir veranstalten heute z.B. den zweiten Laufcontest bei 3 mal 1000m in immer schnelleren Zeiten und beschäftigen uns noch mit dem Thema Zweikampf und Ballhalten und -eroberungen.
War schon wohl für alle etwas anstrengend.
Schwung in die Läufe und die Einheit in Warwisch brachte die Teilnahme von 6 Spielern unserer älteren B Jugend (Jahrgang 2005), von denen Lukas in den Laufwettbewerben lange Zeit ganz vorne war, bis Laurin Pax der Ehrgeiz packte der er mit 2:50 Min, doch die Bestzeit im dritten Lauf erzielte.
Guter Auftritt vom SCVM in der ersten Halbzeit, man steht kompakt gegen den Ball und hat auch im Aufbau gute Momente. Das Spiel wirkt geduldig, gern könnten die IV s im Spielaufbau noch etwas breiter stehen, den Ball schneller laufen lassen und wir das Feld für den anlaufenden Gegner größer machen. In Halbzeit eins lässt uns Atlantik doch bis zur Mittellinie eher machen, sodass Kreativität im letzten Drittel gefragt ist. Und da gibt es durchaus Momente, in den wir gegen einen tiefstehenden Gegner spielerische Lösungen entwickeln. Das 1:0 ist in dieser Hinsicht absolut sehenswert, danach scheitert David mit zwei erspielten Chancen am Keeper und macht dann kurz vor dem Pfiff den schwierigen Ball nach Abschlag von Max Lenz.
Wehwehchen und Wechsel zur Halbzeit, nun Spiel gegen den Wind und einen von der Einstellung völlig veränderten Gegner, der früh anläuft und ins hohe Pressing geht. Gleich in der ersten Spielminute im zweiten Durchgang stehen wir in der IV nicht stabil und nur Timo Eilk steht mit einer ganz starken Rettung gegen Lawer dem Anschlußtreffer im Weg. Er macht noch zwei Hochkaräter in dieser Halbzeit zunichte und stellt sich als einer der wenigen Spieler sofort auf den völlig veränderten Spielcharakter ein. 
Noch kommen wir defensiv ins Schwimmen, fangen nach mangelhaften Zweikampfverhalten doch das 1:2 und bringen den Gegner wieder ins Spiel zurück. Buschi und Laurin stellen in Zusammenarbeit beim 3:1 den alten Abstand wieder her. Der Gegner gibt sich nicht im Ansatz geschlagen, versucht nach vorne alles, steht hinten damit in Unterzahl. Was wir aus 5-6 Kontersituationen in Überzahl machen, ist schwer an der Linie zu ertragen, eigensinnig ohne Blick auf den völlig freistehenden Mitspieler werden Großchancen aus Eigensinn oder fehlender Spielübersicht verschenkt. So macht man sich das Spiel selbst schwer. Dazu noch eher naives, unabgestimmtes Verhalten vor dem 2:3 und schon ist das Spiel viel spannender als es hätte sein müssen. Es wird gearbeitet und gelaufen bis an die Linie, das gefällt und man will auch diesen Sieg unbedingt. Und tatsächlich gewinnen wir nach 94 Minuten zum zweiten Mal auswärts gegen einen Gegner, der uns zum heutigen Zeitpunkt alles abverlangt hat.